Der Weißhaubenkakadu (Bilder)
| Wissenschaftlicher Name: | Cacatua alba (P.L.S. Müller, 1776) |
| Englischer Name: | White Cockatoo |
| Artenschutz: | WA Anhang II, EG Anhang B |
| Unterarten: | Keine |
| Gewicht: | 450 bis 700 g |
| Gesamtlänge: | 36 cm |
| Lebenserwartung: | über 50 Jahre |
| Gelegegröße: | 2 bis 4 Eier |
| Brutdauer: | ca. 27 bis 30 Tage |
| Nestlingszeit: | 14 bis 15 Wochen |
| Selbstständigkeit: | 6 bis 9 Monate |
Merkmale
Farbe: weiß. Die Männchen sind in Regel etwas größer und auch kräftiger, vor allem der Oberschnabel ist beim Hahn um einiges wuchtiger als bei der Henne. Ab ca. 1-2 Jahre ist die Henne an ihrer rotbraunen Iris zu erkennen die beim Hahn oder Jungvogel schwarz gefärbt ist.
Herkunft
Indonesien, Inseln Obi, Bacan, Halmahera, Ternate und Teile der Molukken
Ernährung
Samengemisch aus Kardi, Sonnenblumenkernen, Hafer, Weizen und Kleinsamen; auch gekeimt anbieten; Kolbenhirse; Ebereschenbeeren, halb- reifer Mais und Hagebutten; verschiedene Obst- und Gemüsesorten; regelmäßig Grünfutter; sind oft einseitig in ihrer Futterwahl und nur schwer an Obst, Gemüse und neue Samensorten zu gewöhnen; deshalb regelmäßig Mineralstoff- und Vitamingaben
Haltung
Zur Unterbringung von Weißhaubenkakadus eignet sich eine Voliere mit den Maßen 8m x 3m x 2m (Länge x Breite x Höhe). Zum Volierenbau kommen nur sehr stabile Materialien in Frage. Die Kakadus sollten unbedingt zumindest paarweise gehalten werden. Grundsätzlich sind sie auch zur Gruppenhaltung geeignet, jedoch benötigen sie dann ein äußerst großes Gehege. Bereits akklimatisierte Vögel sollten bei etwa 10 Grad überwintert werden. Die Kakadus sind oftmals in den Morgen- und Abendstunden sehr laut, was vor allem bei der Außenhaltung beachtet werden muss. Wildfänge und Altvögel verhalten sich während der Eingewöhnungsphase meist sehr nervös und scheu, sie benötigen verhältnismäßig lange, um sich an den Pfleger zu gewöhnen. Jungvögel dagegen werden bereits nach kurzer Zeit vertrauter. Weißhaubenkakadus besitzen ein äußerst stark ausgeprägtes Nagebedürfnis und müssen in der Voliere daher ständig geeignete Zweige und auch morsches Holz vorfinden. Gelegentlich sollten die Vögel abgeduscht werden, in Außenvolieren lassen sie sich gerne abregnen.