Der Graupapagei, Kongo-Graupapagei (Bilder)
| Wissenschaftlicher Name: | Psittacus erithacus (Linnaeus, 1758) |
| Englischer Name: | Grey Parrot |
| Artenschutz: | WA Anhang II, EG Anhang B |
| Unterarten: | Kongo-Graupapagei P. e. erithacus Timneh-Graupapagei P. e. timneh |
| Gewicht: | 450 bis 500 g |
| Gesamtlänge: | 33 bis 40 cm |
| Lebenserwartung: | bis 50 bis 80 Jahre |
| Gelegegröße: | 2 bis 5 Eier |
| Brutdauer: | ca. 30 Tage |
| Nestlingszeit: | bis zu 80 Tagen |
| Selbstständigkeit: | 3 bis 4 Monate |
Merkmale
Überwiegende Gefiederfarbe ist grau. Vorderkopf hellgrau bis weiß, nach hinten dunkler werdend. Federn an Kopf und Hals mit hellem Saum. Körperfedern erst hell, dann dunkel gesäumt. Flügeloberseite dunkelgrau, Unterseite grau mit bräunlichem Anflug. Rücken weiß, Kurzer stumpfer Schwanz leuchtend rot. Schnabel schwarz, Füße grau. Iris hellgrau bis gelblich.
Herkunft
Südost-Elfenbeinküste ostwärts bis West-Kenia und südwärts bis Nord-Angola, Süd-Kongo und Nordwest-Tansania. Afrika ist die Heimat der Graupapageien.
Lebensraum
In den Wäldern halten sie sich geschützt im Dickicht auf. Tieflandwälder, Savannen mit Baumbestand. Der Flug ist schnell. Rufe bestehen aus Serien lauter Schreie und melodischen Pfeiftöne. Ernährung in freier Wildbahn.
Ernährung
Graupapageien sollten so abwechslungsreich wie möglich ernährt werden. Die Grundnahrung stellen Körnermischungen dar mit Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen und Nüssen, ebenso gequollene und gekeimte Körner (Buchweizen, Hanf, Hirse, Kardi, Mais, Nackthafer oder geschälter Hafer, ungeschälter Reis, Weizen), Keimfutter, Grünfutter, Sämereien, Blüten und Knospen. Auf beste Qualität muss viel Wert gelegt werden, da gerade falsch gelagerte Nüsse zu schweren Atemwegserkrankungen führen können, weswegen auch auf ungeschälte Erdnüsse generell verzichtet werden sollte. bevorzugen Früchte der Ölpalme.
Haltung
Generell ist eine Voliere (z.B. 2 m Höhe x 1,4 m x 1,4 m zu empfehlen. Der Graupapagei braucht das Gefühl der Sicherheit, d.h. zwei/drei Seiten der Voliere sollten geschlossen sein oder in einer Wandecke stehen. Man sollte regelmäßig frische Zweige anbieten.